Herzlich Willkommen bei der SPD Dreisamtal!

Liebe Leser unserer Homepage,

Deutschland wird seine Klimaschutzziele bis 2020 krachend verfehlen. Zum Basisjahr 1990 sollen 40% CO2 eingespart werden. Seit 2009 dümpelt der CO2-Ausstoß bei ca. 800 Mio to/Jahr, das entspricht einer Einsparung um ca. 20%. In den letzten 8 Jahren konnte keine nennenswerte Einsparung realisiert werden. Es verbleiben noch 3,5 Jahre um weitere 20%, rund 200 Mio to CO2, einzusparen. Das ist nicht mehr erreichbar und damit die schlechte Nachricht.

Die gute Nachricht ist, dass wir wissen, wie man sie erreichen könnte. Durch konsequenten und schnellen Ausbau der regenerativen Energien und damit Abkehr von allen Formen der kohlenstoffbasierten Energienutzung. Es soll noch zwei weitere Möglichkeiten zur CO2-Einsparung geben, Energiesparen und Energieeffizienz.  Energieeffizienz ist tatsächlich vorhanden, leider wird sie durch steigenden Komfort in allen Lebensbereichen aufgefressen und damit findet auch keine Energieeinsparung statt.  Der Primärenergieverbrauch in Deutschland ist von rund 4.100 Mrd. kWh in 1990 gerade einmal auf 3.700 Mrd. kWh in 2016 gefallen, also um knapp 10%. Betrachtet man die einzelnen Sektoren im gleichen Zeitraum zeichnet sich ein differenziertes Bild. Während Gewerbe, Handel und Dienstleistungen ihren Verbrauch um  20%, die Industrie um 10% und die Haushalte um 4% mindern konnten, stieg der Energieverbrauch im Verkehrsbereich um 10%.

Das ist einer der Gründe, warum der Ortsverein Dreisamtal der SPD einen Marktplatz alternativer Antriebssysteme in Kirchzarten organisieren wird. Klimaschutz ist kein Selbstzweck, sondern sichert die Lebensgrundlagen für alle nachkommenden Generationen.

Gibt es eine größere Motivation an diesem Ziel zu arbeiten?

Ohne Änderungen wird das natürlich nicht funktionieren. Dabei wissen wir alle, wie schwer es fällt lieb gewonnene Gewohnheiten abzulegen. Klassisches Beispiel ist die Frage nach der Reichweite von E-Autos. Tatsächlich fährt der durchschnittliche Autofahrer nur wenige Fahrten im Jahr über der Reichweite heutiger E-Autos (ca. 200-300 km). Die durchschnittliche tägliche Wegstrecke zur Arbeit, soweit mit dem PKW zurückgelegt, liegt unter 20 km. Das heißt für die große Mehrheit der Fahrten kann die Reichweite von E-Autos eigentlich kein Ausschlussargument sein. Allerdings müsste man bei den wenigen langen Fahrten im Jahr tatsächlich eine Alternative suchen........

Unser Markt geht allerdings über das reine Thema E-Auto hinaus. Zusammen mit unseren Ausstellern möchten wir die gesamt Bandbreite alternativer individueller Mobilitätssysteme vorstellen, vom Lastenfahrrad über E-Roller, E-Motorräder, Brennstoffzellen- und E-Autos bis natürlich auch zum Car-Sharing. Anwesende Energieversorger werden über das Thema Strombezug in allen Facetten zum Thema berichten. Lediglich das E-Bike haben wir ausgenommen. Aus unserer Sicht eine ökologische Erfolgsgeschichte und damit zum Selbstläufer geworden.

Uns ist durchaus bewusst, dass das E-Auto momentan noch sehr teuer ist und damit nicht für alle eine echte Alternative. Wir möchten deshalb natürlich auch die Frage anstoßen, welches Mobilitätssystem möchte/kann ich verwenden. Wunderbar wäre eine Kaskadenentscheidung , zu Fuß - Fahrrad - Öffentl. Verkehr - Auto. Dass man bei den ersten beiden Formen auch noch etwas für die Gesundheit tut, ist eine Banalität, aber von nicht zu unterschätzender Wirkung, physisch und psychisch.

Wir würden uns freuen, wenn Sie unseren Markt der alternativen Antriebssysteme in der Fußgängerzone in Kirchzarten am Samstag, 15. Juli von 10:30 bis 14:00 Uhr besuchen und vielleicht den ein oder anderen Informationsgewinn mit nach Hause nehmen können.

Ihr Markus Millen

 

25.07.2017 in Landespolitik von SPD Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald

Grün-schwarz lässt die Kreise im Stich

 

Nachdem Frau Merkel 2015 im Alleingang Tür und Tor Deutschlands öffnete, hat auch der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald mit einer enormen Kraftanstrengung alles dafür getan, die ankommenden Menschen aufzunehmen und menschenwürdig unterzubringen. Dies im Vertrauen auf die damalige grün-rote Landesregierung, die eine Abkehr von der Pauschalenzahlung hin zu einer Spitzabrechnung der Kosten zugesagt hatte. Nach der Landtagswahl wurde diese Zusage von der jetzigen grün-schwarzen Regierung mehrfach bestätigt.

20.07.2017 in Kreistagsfraktion von SPD Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald

Aus der Kreistagssauna

 

Bei der letzten Sitzung vor der Sommerpause ging es heiß zu, und das lag nicht nur daran, dass der Saal eine Glaskuppel hat, durch die die Sonne ohne den störenden Einfluss einer Klimaanlage oder Abdunkelung für saunaähnliche Verhältnisse sorgte. Mit der Zeit wurden die Rufe nach einem Aufguss aus allen Fraktionen lauter.

19.07.2017 in Kreisverband von SPD Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald

Mitgliederbrief Nr. 12 erschienen

 

Die Juliversion unseres Mitgliederbriefs ist gerade auf dieser Webseite veröffentlicht worden. Sechzehn prall gefüllte Seiten mit viele verschiedenen Themen und dazu viele Bilder. Die Lektüre lohnt sich!

11.07.2017 in Bundespolitik von SPD Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald

Wahlkampf im 281: Bilge Gecer-Dreher unterstützt Julien Bender

 

Vor wenigen Tagen hat Julien Bender für den Wahlkreis 281 in der Freiburger Wodanhalle seinen eigentlich schon lange laufenden Wahlkampf offiziell begonnen.

Mit einer engagierten und kämpferischen Rede hat bei dieser Gelegenheit unser Vorstandsmitglied Bilge Gecer-Dreher nicht nur Julien Bender sondern auch den Kanzlerkandidaten Martin Schulz unterstützt.

Zu Julien Bender sagte sie: "Wir haben mit ihm einen jungen und intelligenten Kandidaten, der sich - nicht nur seit heute - mutig in politische Diskurse einbringt, Ideen hat und auch Verantwortung übernimmt" und mit Blick auf das Kanzleramt stellte sie fest  "Meine Generation braucht endlich einen Bundeskanzler der die Dinge anpackt und das ist Martin Schulz."

08.07.2017 in Europa von SPD Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald

Peter Simon: Europa ist unsere Antwort

 

Auf Einladung der Kreisvorsitzenden Birte Könnecke kam unser Europaabgeordneter Peter Simon direkt aus Straßburg in die Europastadt Breisach und zeigte auf, wo es in Europa gerade hapert und wie eine neue EU aussehen könnte. Solidarität ist der Schlüssel dazu.

„Früher war alles besser“ - nein, so hat er nicht angefangen mit seinem wie immer engagierten Vortrag. „Früher war alles weniger komplex und einfacher zu verstehen“, das war Peters Einstieg und dem kann man wohl gut zustimmen. Tagesschau und Lokalnachrichten waren ausreichend um einigermaßen durch zu blicken. Das geht heute nicht mehr und das nutzen die Populisten links wie rechts aus und teilen die Welt wieder in bekannter und vermeintlich verständlicher Weise in schwarz und weiß ein. Es ist die Aufgabe der Sozialdemokratie, hier zu differenzieren, Grautöne zu erläutern.

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News

25.07.2017 08:54 Die Menschen dürfen von der Politik zu Recht gute Arbeit erwarten
Interview mit Thomas Oppermann in der Guten Arbeit In der Arbeitsmarktpolitik, aber auch in der Sozial- und Familienpolitik habe die SPD-Fraktion sehr viel erreicht, sagt ihr Fraktionsvorsitzender. Im Interview zieht Thomas Oppermann Bilanz als Fraktionschef und erklärt, wie man das Vertrauen in die Politik stärken kann. Das ganze Interview auf spdfraktion.de

24.07.2017 19:53 Viel erreicht, noch viel vor
Christine Lambrecht über die Arbeitsmarktpolitik der SPD-Fraktion Zum Ende der Legislaturperiode ist es an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin erläutert die Erfolge der SPD-Fraktion und zeigt auf, wo die Unionsfraktion sich sperrte. „Wir sind die treibende Kraft in dieser Koalition und konnten vieles für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erreichen – auch wenn

24.07.2017 19:52 Thorsten Schäfer-Gümbel zu den kulturpolitischen Leitlinien des Kulturforums der Sozialdemokratie
Zur einstimmigen Verabschiedung der kulturpolitischen Leitlinien des Kulturforums der Sozialdemokratie durch den SPD-Parteivorstand erklärt der Vorsitzende des Kulturforums der Sozialdemokratie und stellvertretende SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel: Unsere Leitlinien sind in den letzten Jahren im intensiven und differenzierten Diskurs des Kulturforums der Sozialdemokratie mit wichtigen Akteuren des Kunst- und Kulturbereiches entstanden. Die SPD positioniert sich damit klar in

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