Ich kandidiere als Beisitzerin für den Landesvorstand

Veröffentlicht am 10.10.2018 in Allgemein

Die SPD steht in Umfragen bei uns in Baden-Württemberg bei 11% und, was richtig erschreckend ist, nur 4% trauen ihr zu, die Probleme in unserem Land zu lösen. Da ich weiß, dass wir besser sind als das und ich mir ein Land ohne die SPD, in dem soziale Kälte, Ausgrenzung, Intoleranz und Benachteiligung Schwächerer an der Tagesordnung sind, ums Verrecken nicht vorstellen mag, habe ich mich dazu entschlossen, als Beisitzerin für den Landesvorstand zu kandidieren.

Was ich mitbringe:

  • Ich bin alleinerziehende Mutter von drei Teenagern, arbeite als Tierärztin am Regierungspräsidium Freiburg, bin seit 16 Jahren aktiv in der SPD (zur Zeit Ortsvereinsvorsitzende, Kreisvorsitzende, Kreisrätin, Mitglied der Antragskommission auf Landesebene) und ehrenamtlich an zahlreichen anderen Stellen tätig. Dies ist nur mit einem hervorragenden Zeit- und Selbstmanagement, Organisationsgeschick, Teamfähigkeit, einer ordentlichen Portion Idealismus, Energie und Durchsetzungsvermögen machbar.
  • Der Kampf gegen Extremismus ist mir ein schon lange ein Herzensanliegen. Daher habe ich Anfang des Jahres den Vorsitz des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold in Baden-Württemberg übernommen und arbeite am Aufbau eines Landesverbandes. Dieser Traditionsverbund, in dem in der Weimarer Republik so tapfere Männer wie Wels, Leber, Schumacher und viele andere für den Erhalt der Demokratie gekämpft haben, ist mir gleichermaßen Anspruch wie Ansporn.
  • Ich gehöre parteiintern keinem Flügel und keiner AG an, sondern schaue bei jeder Fragestellung, welche Antwort mir vernünftig und zukunftsfähig erscheint. Als Tierärztin bin ich es gewöhnt, lösungsorientiert statt problemorientiert zu arbeiten und auch unkonventionelle Lösungen in Betracht zu ziehen. Insgesamt bin ich ein Mensch, der sich gerne durch Argumente überzeugen lässt und nichts von Plattitüden und festgefahrenen Normen hält.

Was ich erreichen möchte:

  • Die SPD muss wieder wahrgenommen werden. Und zwar als ein positives Bollwerk für unsere Demokratie, unsere Freiheiten, unsere vielfältige, bunte, lebenswerte Gesellschaft. Dies können wir nicht mit internen Diskussionen erreichen. Strukturen müssen verändert werden, aber dies muss ein dauerhafter Prozess der Anpassung sein und nicht etwas, das man zwei Jahre lang ausarbeitet und wenn man fertig ist, ist es eigentlich schon wieder überholt. Solche Anpassungen müssen im Hintergrund laufen. Hauptaugenmerk der Partei muss die Wirkung nach außen sein. Dies habe ich bei mir im Kreis gut umgesetzt und werde mich auch auf Landesebene dafür einbringen.
  • Um Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen brauchen wir klare Standpunkte, auch oder gerade da, wo´s wehtut. Sei´s in der Flüchtlingsfrage, bei der Braunkohle, bei Waffenexporten, etc. Wenn wir es allen recht machen wollen, stehen wir für nichts. Hier muss zunächst der Landesvorstand eine deutliche Position finden, die dann vom Landesparteitag (hoffentlich)bestätigt wird, für alle gilt und so auch nach Berlin kommuniziert wird.
  • Ich komme vom Dorf, lebe im Dorf und mein Landkreis ist rein ländlich geprägt. Hier sind die Herausforderungen ganz andere als in den Städten. Der ländliche Raum darf von unserer Partei nicht abgehängt werden. Sowohl inhaltlich als auch was die Parteistrukturen anbelangt. In vielen ländlichen Gegenden sterben die Ortsvereine. Wir brauchen hier andere Konzepte und Hilfsangebote, um den Mitgliedern noch ein parteiliches Zuhause zu geben. Darauf möchte ich ein besonderes Augenmerk legen.

Ich war immer schon der Ansicht, dass Meckern nichts hilft, insofern mache ich das Angebot, mich einzubringen und etwas zu ändern. Ich freue mich, wenn ich dabei die nötige Unterstützung finde und danke meinem Kreisverband für das Vertrauen und den Zuspruch.

Birte Könnecke

 
 

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