10.11.2019 in Ortsverein

SPD-Dreisamtal ruft zur Fahrraddemo auf!

 
Fahrraddemo 16.11.19
Um die Erderwärmung zu stoppen, ist eine Verkehrswende notwendig. Eine der wirksamsten Möglichkeiten CO2 zu reduzieren ist die Förderung des Radverkehrs.
Wir wollen Menschen dazu motivieren, Rad zu fahren. Dazu ist eine gute Infrastruktur notwendig, die es Radfahrern ermöglicht, ihre Ziele zügig und gefahrlos zu erreichen.

Die SPD Dreisamtal fordert deshalb, das Dreisamtal fahrradfreundlicher zu gestalten. Wir wollen konkret:

  • flächendeckend Tempo 30 innerorts,
  • Gemeindeverbindungsstraßen werden zu Fahrradstraßen, auf denen ebenfalls Tempo 30 gilt und die Radfahrer Vorrang haben,
  • die Überarbeitung des bestehenden Radwege-Netzes, das seit über zwanzig Jahren unverändert ist und nicht berücksichtigt, dass sich in dieser Zeit mit E-Bikes, Skatern, Tretrollern die Anforderungen an Radwege verändert haben.

SPD-Gemeinderäte im Dreisamtal stellen derzeit Anträge mit diesen Forderungen in den jeweiligen Gemeinderatsgremien.

Mit einer Fahrraddemo wollen wir diesen Anträgen Nachdruck verschaffen!

Auch ihr wollt, dass das Dreisamtal fahrradfreundlicher wird?

Dann kommt zur Fahrraddemo! Macht mit eurer Teilnahme den Politikern vor Ort klar, dass mit der Klima- und Energiewende hier vor Ort begonnen werden kann.

Hier im Dreisamtal wird Klimaschutz mit kleinen Schritten in politisches Handeln umgesetzt!

Fahrraddemo

Wann? Samstag, 16.  November 2019, 11 Uhr

Wo? Fußgängerzone Kirchzarten

Wir freuen uns, wenn unsere Initiative, die wir als Beitrag für eine kinder- und familienfreundlichere Mobilität sowie als aktiven Beitrag zum Umweltschutz verstehen, möglichst breite Unterstützung findet!
 

 

16.10.2019 in Ortsverein

Dreisamtal - wie geht's? - Ein Infoabend zu energieeffizientem Bauen

 

Am 10.10. fand unser Infoabend zu Energieeffizienz beim Bauen mit solaren Gebäudehüllen statt. Wir danken Herrn Dr. Christoph Maurer vom Fraunhofer ISE in Freiburg sehr herzlich für den sehr interessanten Vortrag!

Es war ein aufschlussreicher Abend, auch im Hinblick auf die derzeitige Diskussion um die Klimakrise und CO2 Bepreisung. Denn ein nicht unbeachtlich großer Teil von Energie kann auch beim Bauen oder bei der Renovierung von Gebäuden eingespart werden!
 
Wenn wir die Energiewende bis allerspätestens 2050 schaffen wollen, dann kostet das eine Menge Investitionen, aber ab genau diesem Zeit rentiert es sich auch, investiert zu haben. Es muss also langfristig gedacht und gehandelt werden. Dies muss aber schnell geschehen, wenn die schlimmsten Auswirkungen der Klimakrise noch abgewendet werden sollen.
Herr Dr. Maurer erläuterte verschiedene Möglichkeiten mit Solarhermie und Photovoltaik zu bauen. Er betonte auch, dass ein hoher CO2 Preis notwendig ist, um ein Umdenken und vor allem auch ein Handeln zu forcieren. 
Anschließend gab es noch eine Frage- und Diskussionsrunde.
 

 

Fragen zu generellen und auch speziellen Themen wurden gestellt, z.B. im Zusammenhang mit PV Anlagen. Die Möglichkeiten der Kommunen, zu solaraktivem Bauen zu verpflichten wurden erläutert. Auch hier wurde mal wieder klar, dass das ohne Steuerung über Bundespolitik nicht einfach ist. Gesetze müssen angepasst werden, Finanzierung für Bauherren ermöglicht werden.
Es war ein aufschlussreicher Abend und sowohl für Bauherren, Architekten und auch Kommunen informativ. 
 

13.10.2019 in Fraktion

Klausurtagung des Kirchzartener Gemeinderates - Zusammenfassung vom Kirchzartener Gemeinderat Benjamin Rudiger

 

Ganz klar, eine Zusammenfassung der vergangenen Klausurtagung des Kirchzartener Gemeinderates kann nur subjektiv sein. Hier und heute aus der Perspektive unseres „Neu-Gemeinderates“ Benjamin Rudiger:

 

 

„Und, wie war`s?“ Diese Frage bekam ich im persönlichen Gespräch in den vergangenen Tagen, direkt nach der eineinhalbtägigen Klausurtagung mit dem Kirchzartener Gemeinderat, Vertretern aus allen Verwaltungsbereichen und natürlich mit Herrn Bürgermeister Hall, des Öfteren gestellt. In der Tat war es eine intensive Veranstaltung, die Zeit verging wie im Fluge, die Diskussionen waren interessant und sehr aufschlussreich. Es war eine sehr gute und sinnvolle Idee, dass sich der neu gewählte Rat und die Verwaltung zurückgezogen haben, um die grundsätzlichen Aufgaben für die kommende Legislatur auf einer etwas „höheren Flughöhe“ (Zitat BM Hall) zu besprechen und die verschiedenen Standpunkte „abzuklopfen“. 

 

Sicher war ein ganz wichtiges Element des Programms zunächst schlicht ein gegenseitiges Kennenlernen; schließlich sind 8 von 18 Gemeinderäten neu „im Amt“. Für mich als einem der „Neuen“, war es zunächst wichtig die Diskussionskultur zwischen Verwaltung und Gemeinderat kennenzulernen. Auch im Verlauf der Diskussionen zu erfahren, wo die Standpunkte der einzelnen Teilnehmer liegen, war mehr als aufschlussreich. Wie sich Positionen innerhalb einer politischen Diskussion annähern können war für mich persönlich eine weitere tolle Erfahrung.

 

Die Themenliste war lang und umfangreich. So standen Grundsatzdiskussionen zum Wohnungsbau, zur Gewerbe- und Tourismusentwicklung, ein Austausch zum Umwelt- und Klimaschutz sowie eine tiefergehende Information über die finanzielle Situation der Gemeinde und die künftigen Handlungsspielräume auf der Tagesordnung. Zu manchen Themenkomplexen sind wir leider überhaupt nicht durchgestoßen, hier müssen in naher Zukunft weitere strategische Diskussionen folgen, das ist sicher und wurde auch in diversen Abschlussstatements gefordert.

 

Was wurde konkret besprochen? Worauf konnte man sich einigen?

 

27.09.2019 in Bundespolitik

Das Klimapäckchen – das Los des kleineren Koalitionspartners

 

Enttäuschung! Sehr viel weniger als gewünscht, weniger als notwendig. Die im Bundeskabinett beschlossenen Maßnahmen sind unzureichend. Keine Frage.
Aber warum bekommt die SPD dafür die Prügel? Die SPD hat die sinnvollen Elemente des Pakets überhaupt erst durchgesetzt!


Ja, es gibt Sinnvolles im Klimapäckchen.


Das wichtigste ist keine konkrete Maßnahme, sondern ein Kontrollinstrument: das Klimapaket soll zu einem Klimagesetz führen. Damit werden unverbindliche Versprechungen zu Vorschriften, die verbindlich einzuhalten sind. Und die Einhaltung der vorgeschriebenen Werte wird auf Druck der SPD jedes Jahr für jeden Sektor, also auch für die Bereiche Wohnen und Verkehr getrennt von externen Experten überprüft. Wer die Ziele nicht erreicht, muss nachsteuern. Damit könnten viele Forderungen der SPD in den nächsten Jahren dann von zögerlichen Unionsministern doch noch umgesetzt werden müssen.


Ein Erfolg der SPD, die allerdings darum kämpfen muss, dass dieses Kontrollinstrument in der vorliegenden Schärfe auch nach der Beratung im Bundestag und im Bundesrat nicht verwässert wird.


CO 2 bekommt jetzt endlich einen Preis, allerdings viel zu niedrig und erst ab 2021. Mehr war allerdings nicht machbar, die CDU/CSU blockte ab. Und auch die Ausgleichsmaßnahme in Form der Pendlerpauschale ist unwirksam und unsozial. Je mehr jemand zu versteuern hat, umso mehr profitiert er von der Pendlerpauschale. Menschen mit geringem Einkommen haben nichts davon.
Das deutlich sozialere und vor allem wirkungsvoller Instrument der Klimaprämie wurde von der Union abgelehnt.


Dabei wäre dies eine Möglichkeit gewesen, das Vertrauen der Menschen in die Politik wieder zu stärken. Die Vorteile, sich klimafreundlich zu verhalten, hätte jeder verstanden, wenn jeder in Deutschland Lebende, vom Neugeborenen bis zum Greis, zum 1. Januar 2020 vorab eine Gutschrift von 100 € erhalten hätte und ab gleichem Datum eine CO 2 -Abgabe von 80 € pro Tonne CO 2 berechnet worden wäre. Jeder der wenig verbraucht, hätte damit sogar einen Geldvorteil gehabt.


Eine Riesenchance durch den Widerstand der Union vergeben.

 

27.09.2019 in Ortsverein

Vortrag am 10.10.2019 um 19 Uhr: Dreisamtal – wie geht’s? Klimaschutz beim Bauen

 

>>> Klimaschutz beim Bauen -
ISE-Experte Dr. Christoph Maurer spricht über energieeffizientes Bauen mit solaren Gebäudehüllen <<<

Bisher standen Klimaschutzziele beim Bauen und Renovieren nicht wirklich im Vordergrund. Auch ein Grund, weshalb im Energiesektor Haushalt (25% Anteil am gesamten Energieverbrauch) bisher keine Senkung des CO-2-Verbrauchs erreicht werden konnten. Aber gerade im Bereich Bauen liegen große Potentiale für aktiven Klimaschutz.

Dafür sind eine gezielte Bauleitplanung und ein verändertes Vorgehen bei Baugenehmigungen notwendig, das originäre Handlungsfeld der Kommunen und ganz konkret anstehend in Stegen und Kirchzarten. Gebäude, derzeit oft noch große Energieverbraucher durch Heizung, Kühlung und Stromverbrauch, können schon heute so optimiert werden, dass der Energieverbrauch massiv sinkt. Sogar Plus-Energiehäuser, also Gebäude, die mehr Energie erzeugen als verbrauchen, sind ohne weiteres möglich. Ein entscheidender Faktor dabei ist die Gebäudehülle.
Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg erforscht im Geschäftsfeld „Energieeffiziente Gebäude“ unter anderem die Möglichkeiten bei den Gebäudehüllen.

Die SPD Dreisamtal konnte den in diesem Bereich ausgewiesenen Experten vom ISE Freiburg, Dr. Christoph Maurer, zu einem Vortrag mit Diskussion gewinnen. Er wird erläutern, wie Gebäudeflächen solaraktiv gestaltet werden können und auf was bei der Bauleitplanung geachtet werden muss. Außerdem wird er architektonische und wirtschaftliche Lösungen für die Gebäudehüllen und bereits realisierte Projekte vorstellen.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag 10.10.2019 ab 19:00 Uhr im Bürgersaal der Verwaltungsscheune, Talvogteistr. 2A in Kirchzarten statt.
Dazu sind insbesondere alle kommunalen Entscheidungsträger, Planer, Architekten und Bauherren eingeladen.

(Foto von Pixabay User image4you)

 

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