20.02.2020 in Pressemitteilungen

Pressemitteilung für die Bewerbung der Nominierung für die Landtagswahl 2021:

 

Zwei junge Frauen wollen als Kandidatinnen der SPD im Wahlkreis 46 (Freiburg 1) bei der nächsten Landtagswahl antreten. Jennifer Sühr als Erstkandidatin und Mia Sanner als Zweitkandidatin wollen auch nach der Wahl zusammen sozialdemokratische Politik aus der Region für die Region machen.

Beide haben sich bei der Ortsvereinsvorsitzendenkonferenz ihres Wahlkreises vorgestellt und ihre Bewerbung fand dort wegen ihrer beruflichen Kompetenzen und ihrer überzeugenden Persönlichkeiten breite Zustimmung. Vor der Nominierungskonferenz im Juli werden sich beide nun den SPD-Mitgliedern in den Ortsvereinen vorstellen.

Jennifer Sühr, 35 Jahre alt, ist in der Hochschwarzwaldgemeinde Lenzkirch-Saig aufgewachsen und lebt seit neun Jahren im Dreisamtal. Zu Studienzeiten wohnte sie im Freiburger Osten und fühlt sich seither mit der Stadt Freiburg ebenso wie mit den Menschen der ländlichen Regionen sehr verbunden.

Sie arbeitet als Sozialarbeiterin in der sozialrechtlichen und psychosozialen Beratung beim Diakonischen Werk Breisgau-Hochschwarzwald. Bereits mit 18 Jahren kandidierte sie für den Gemeinderat in Lenzkirch-Saig und ist seit 2016 aktives Mitglied der SPD Dreisamtal. Ab Juli 2020 wird sie als Nachrückerin dem Kreistag Breisgau-Hochschwarzwald angehören.

Beruflich und privat ist und war sie mit vielen Bereichen konfrontiert, welche der politischen Ausrichtung der SPD entsprechen. Dazu gehört die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, kostenfreie und qualitative Kinderbetreuung und soziale Gerechtigkeit. Um Themen wie gerechte Arbeitsbedingungen und Chancengleichheit voranzubringen oder der Wohnungsnot entgegenzuwirken, möchte sie ihr Wissen und ihre Erfahrung auf Landesebene einbringen.

Mia Sanner ist 33 Jahre alt und lebt seit vier Jahren mit ihrem Lebenspartner und ihren zwei Kindern in ihrer Wahlheimat Löffingen im Hochschwarzwald. Schon 2004 trat die gebürtige Hessin in die SPD ein und hat sich seither vielfältig kommunalpolitisch engagiert. So war sie in Schleswig-Holstein in Ratsversammlung und Kreistag ihres damaligen Wohnortes tätig und setzte sich dort für die soziale Gerechtigkeit bei alltäglichen Themen vor Ort ein.

Derzeit ist Mia Sanner in Freiburg im letzten Studienjahr zur Schauspielerin. Die Kulturpolitik ist daher für sie eines der Themen, die sie besonders interessiert. Als gelernte Steuerfachangestellte ist sie jedoch ebenso in Finanzthemen bewandert. Erfahrungen in den Bereichen Energie, Klima und Bildung runden ihr Profil ab.

Zukunftsorientierte Politik bedeutet für Jennifer Sühr und Mia Sanner, dass bedarfsorientiert in die öffentliche Daseinsvorsorge investiert wird und dies nicht auf Kosten der Kommunen im Land. Das Zusammenleben der verschiedenen Generationen und Nationalitäten positiv zu gestalten steht für sie dabei im Vordergrund.

Ein weiterer Themenkomplex bildet die Vereinbarung von Ökologie und Sozialdemokratie: In Zeiten knapper werdenden Ressourcen und zunehmender Polarisierung ist es unerlässlich, die Solidarität zwischen den Menschen zu unterstützen und bspw. Vereine weiter zu fördern. Für beide Kandidatinnen ist ein nachhaltiges Denken und Handeln im sozialen, ökologischen und ökonomischen Sinne auf politischer Ebene selbstverständlich unerlässlich.

 

 

02.02.2020 in Ortsverein

Wir laden ein zur 2. Kultur-Veranstaltung der SPD-Stegen: Literatur und Musik oder Krimi meets Klassik

 

Die SPD Stegen lädt ein:

Der Freiburger Rechtsanwalt
Dr. Sascha Berst-Frediani
liest, begleitet von der Pianistin
Friederike Wild,
aus seinem neuen Buch
»Verjährung«

Am Freitag, den 20. März 2020, im
Ökumenischen Zentrum
in Stegen Dorfplatz 14. Beginn 19.30 Uhr.
Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen
.

 

 

Aus dem Buch:

Staatsanwalt Antonio Tedeschi erhält einen Anruf, der ihn weit in seine Vergangenheit zurückwirft. Die Mutter seines Jugendfreundes Vittorio Schreiber erzählt ihm mit tränenerstickter Stimme vom Tod ihres Sohnes. Er hat sich zu Tode gehungert. Entsetzt sucht Antonio nach Gründen für diesen grausamen Tod und gelangt bei seinen Recherchen an ein von Jesuiten betriebenes Internat, das Kolleg in St. Blasien – dorthin, wo ihre Freundschaft einst zerbrach.

Sascha Berst-Frediani genoss seine Schulbildung in Deutschland sowie Italien. In Freiburg und Paris studierte er Germanistik und Rechtswissenschaften. Inzwischen ist der promovierte Jurist in Freiburg als Rechtsanwalt niedergelassen. Im Jahr 2013 gewann der Autor den Freiburger Krimipreis und im Mai 2015 die »Herzogenrather Handschelle«, den Krimipreis der Stadt Herzogenrath. »Verjährung« ist sein drittes Buch im Gmeiner-Verlag.



Friederike Wild erhielt Unterricht bei den Professoren André Marchand, Florian Wiek und Friedemann Rieger an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende  Kunst in Stuttgart. Sie ist in zahlreichen Konzerten zu hören und sowohl solistisch als auch in anderen Ensembles tätig, mit denen sie mehrere Preise, darunter Bundespreise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“, errang. Aktuell konzertiert Friederike Wild mit der französischen Koloratursopranistin Caroline Lafont mit ihrem 2018 gemeinsam gegründeten Duo „Die Mademoiselles„.

 

21.01.2020 in Ortsverein

Zukunft der regionalen Landwirtschaft?

 
Kühe vor der Kirchzartener Talvogtei

(Ein Artikel von Rainer Bank, der auch in unserer Zeitung erschienen ist)

 

Sich gesund ernähren will jeder. Landwirtschaft soll klima- und umweltfreundlich sein. Der Verbraucher hat es in der Hand, ob dies so ist.

 

Nicht zuletzt durch das Agrarpaket der Umweltministerin Svenja Schulze und der Agrarministerin Julia Klöckner ist die Landwirtschaft wieder mehr in den Blickpunkt des Medieninteresses getreten. Zusätzlich sorgt das Volksbegehren „Rettet die Bienen“, welches am 23. September 2019 in Baden-Württemberg angelaufen ist, für Furore.

Für den Artenrückgang, die Gewässerbelastung und den Beitrag pupsender Kühe zum Klimawandel - schnell ist die hiesige Landwirtschaft als Hauptverursacher ausgemacht. Viele Bauern beklagen die fehlende Wertschätzung für ihre Arbeit in der Bevölkerung, ja sie empfinden sich zu leidigen Subventionsempfängern und Buhmännern der Nation herabgewürdigt.

 

Erfolgsgeschichte Landwirtschaft

 

Bei genauer Betrachtung wäre die Entwicklung der Deutschen Landwirtschaft eigentlich eine Erfolgsgeschichte, welche in der Bevölkerung nicht genug gewürdigt werden kann. Während in Deutschland spätestens nach der Reichsgründung 1871 die Industrialisierung rasant an Fahrt aufnahm, war die Agrarproduktion bis Ende der 1940er Jahre größtenteils in jahrhundertelang praktizierten Methoden verhaftet geblieben. Lediglich in den landwirtschaftlichen Großbetrieben im Norden und Osten Deutschlands hatte die Technisierung Einzug gehalten und tuckerten Lanz Bulldogs oder Deutz Stahlschlepper auf den Feldern.

Infolge des 2. Weltkrieg verlor Deutschland rund ¼ seines vorherigen Staatsgebietes in den relativ dünn besiedelten Landesteilen jenseits von Oder und Lausitzer Neiße mit seinen hoch ertragreichen Böden. Gleichzeitig musste zusätzlich für rund 13 Millionen Heimatvertriebene vorwiegend in den westlichen Bundesländern Nahrung produziert werden.

Die Deutsche Landwirtschaft meisterte diese Herkulesaufgabe mit einer beispiellosen Produktionssteigerung in relativ kurzer Zeit. 1950 erntete ein Landwirt im Schnitt schlappe 1,8 Tonnen Weizen von einem Hektar und konnte somit 4 Personen von dieser Fläche ernähren. Bis 2019 stieg die Produktivität auf 7,71 Tonnen pro Hektar und 155 wohl genährte Bürger. Eine Milchkuh produzierte 1950 durchschnittlich 2.450 l Milch pro Jahr. Aktuell liegt der Durchschnitt bei 8.090 l Milch, welche eine Kuh rund ums Jahr erzeugen kann.

1950 musste auf dem Bauernhof die ganze Familie vom zarten Kindesalter bis zum Greis auf den Feldern und im Stall mit anpacken, zusätzlich waren auf den Höfen zahlreiche Knechte und Mägde erforderlich, damit der landwirtschaftliche Alltag gemeistert werden konnte. Mit Beginn der Wirtschaftswunderzeit lockten lukrativere Löhne die meisten Beschäftigten von den Bauernhöfen weg. War es einige Zeit ausschließlich die Bauersfamilie, die die tägliche Arbeit bewältigte, so wurde ab den 1970er Jahren der Einmann-Betrieb proklamiert. Trotzdem konnte durch die fortschreitende Technisierung und den Einsatz von Handelsdüngern und chemischem Pflanzenschutz diese enorme Produktivitätssteigerung erst möglich gemacht werden.

Der nichtlandwirtschaftliche Konsument kam in den Genuss gleichbleibender oder sinkender Lebenshaltungskosten. Musste ein Fabrikarbeiter anno 1950 noch 57 % seines Lohnes für seinen Lebensmitteleinkauf ausgeben, sind dies aktuell nur noch 13 % seines Verdienstes.

 

18.12.2019 in Fraktion

Abschied von Franz Kromer

 

Der SPD Ortsverein Dreisamtal und die SPD Gemeinderatsfraktion Kirchzarten trauern um den am 15. Dezember 2019 nach langer Krankheit verstorbenen Franz Kromer.

Franz Kromer war von 1980 bis 2017 für die SPD im Kirchzartener Gemeinderat und davon 30 Jahre Bürgermeisterstellvertreter. Sein großes Engagement für die Bürger und die Gemeinde kann nicht genug gewürdigt werden. Er war in vielen Vereinen der Gemeinde ehrenamtlich engagiert und hatte immer ein offenes Ohr für die Bürger. In seiner politischen Tätigkeit war er immer auf Ausgleich bedacht und führte die Fraktion lange als Sprecher.

Sein Einsatz für das Gemeinwesen ging weit über das hinaus, was von einem Gemeinderat und Bürgermeisterstellvertreter erwartet wird. 2014 wurde er dafür von der Gemeinde Kirchzarten zum Ehrenbürger ernannt. 2015 erhielt er für seine Verdienste das Bundesverdienstkreuz.

Er war ein Kirchzartener mit Leib und Seele, dem das Wohl seiner Gemeinde immer wichtig war.

Wir danken Dir für dein großes Engagement für die Gemeinde.

Die Trauerfeier findet am Samstag den 21. Dezember 2019 in der Pfarrkirche St. Gallus in Kirchzarten statt.

 

01.12.2019 in Ortsverein

Unsere Zeitung ist da!

 
Die Titelseite der Erstausgabe aus dem November 2019

Wir haben uns richtig ins Zeug gelegt, viele Artikel geschrieben und editiert, besprochen, diskutiert und redigiert ... und dann war sie da! Die erste Ausgabe der Zeitung unseres Ortsvereins war Mitte dieser Woche in allen Briefkästen im Dreisamtal. Wir haben viele verschiedene Themen hineingepackt und denken, es ist eine gute Mischung geworden. Viel Politisches und auch Unpolitisches aus der Region und den Gemeinderäten und ein paar Themen aus der Bundespolitik. Die Zeitung zeigt die Vielfalt und Diskussionsfreudigkeit in unserem Ortsverein. Sie zeigt, dass die SPD vor Ort aktiv und wichtig ist. Wir wollen damit auch den politischen Diskurs vor Ort fördern.

Die Onlineausgabe als PDF finden Sie hier zum Download.

Wir sind sehr stolz und hoffen, dass Sie als Leser interessanten Lesestoff haben!

Für Fragen, Wünsche und Anregungen sind wir unter kontakt@spd-dreisamtal.de erreichbar.

 

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